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Christine Dohmann
Vorsitzende FDP Gladbeck

FDP Gladbeck stimmt sich auf das Superwahljahr ein

Mit einem gut besuchten Stadtparteitag hat sich die FDP Gladbeck auf das Superwahljahr 2017 eingestimmt. „2017 wird das wichtigste Jahr für die FDP seit langem. Mit einem guten Ergebnis bei der Landtagswahl am 14. Mai wollen wir uns den nötigen Rückenwind für den Wiedereinzug in den Bundestag am 24. September verschaffen“ gibt die Gladbecker Vorsitzende und Landtagskandidatin Christine Dohmann den Kurs für 2017 vor.

„Grund zum Optimismus geben nicht nur die aktuellen Umfragen, sondern besonders die hohe Zahl der Neueintritte. Viele engagierte und interessante Menschen finden in diesen Tagen den Weg zu den Freien Demokraten.“ bestätigt der Kreisvorsitzende Mathias Richter, der selbst auf einem aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl kandidiert.

Den kommunalpolitischen Akzent setzte der Fraktionsvorsitzende Michael Tack „Wir freuen uns sehr, dass es endlich voran geht mit der Planungsphase der A 52. Seit Jahren haben wir uns intensiv für dieses wichtige Infrastrukturprojekt eingesetzt und werden das selbstverständlich auch weiterhin tun.“

Auch das aktuelle G9-Volksbegehren war Thema bei den Freien Demokraten. Dazu Christine Dohmann: „Wir unterstützen das Volksbegehren nicht, denn wir wollen den Gymnasien nicht schon wieder eine Umstrukturierung aufzwingen. Das Modell der FDP sieht eine Wahlfreiheit vor, die Gymnasien sollen selbst entscheiden, ob sie G8 oder G9 anbieten. Erfolgreiche G8 Standorte sollen nicht zwangsweise rückabgewickelt werden“

Ehrung für Karin Dohmann und Michael Tack

v. l. Christine Dohmann, Mathias Richter (Kreisvorsitzender), Karin Dohmann, Michael Tack
v. l. Christine Dohmann, Mathias Richter (Kreisvorsitzender), Karin Dohmann, Michael Tack

In vorweihnachtlichem Ambiente fand die diesjährige Mitgliederehrung des FDP Kreisverbands Recklinghausen im Bistro des Festpielhauses statt. Aus dem Stadtverband Gladbeck wurden Karin Dohmann und Michael Tack für 25-jährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten geehrt. Beide erhielten für ihre Verdienste um die FDP die Theodor-Heuss-Medaille in Bronze.

Karin Dohmann vertritt die FDP seit 2009 als sachkundige Bürgerin zunächst im Kulturausschuss und seit 2014 im Jugendhilfeausschuss. Das Wohl der Gladbecker Kinder und Jugendlichen liegt der pensionierten Grundschullehrerin besonders am Herzen.

Michael Tack trat zunächst im Kreisverband Düsseldorf in die FDP ein und ist seit seinem Umzug nach Gladbeck 1997 vor Ort aktiv. Zehn Jahre war er Parteivorsitzender und ist seit 2009 Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt und damit das Gesicht der FDP in der Kommunalpolitik. Die Parteivorsitzende Christine Dohmann fasst seine Bedeutung für die Gladbecker Freien Demokraten so zusammen: „In den letzten 20 Jahren ist die FDP in Gladbeck ohne Michael Tack nicht vorstellbar.“

Graf Lambsdorff: Verheimlichung von Informationen unverantwortlicher Fehler

A. G. Lambsdorff
Die Bundesregierung wusste vor dem Abschuss des malaysischen Flugzeugs über der Ostukraine vom Risiko, warnte aber nicht davor. FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff bezeichnete die Verheimlichung hochkritischer Sicherheitsinformation als „einen gefährlichen und unverantwortlichen Fehler“. Beim Absturz des Flugzeugs am 17. Juli 2014 im Osten der Ukraine kamen 298 Menschen ums Leben.

Schließung der Geburtshilfe in Gladbeck ist bedauerlich, aber kein Schicksalsschlag

Die vieldiskutierte geplante Schließung der Abteilung für Geburtshilfe im Sankt.-Barbara-Krankenhaus in Gladbeck ist für die FDP bedauerlich, aber kein Schicksalsschlag. Und schon gar nicht führt sie zu einer Gefährdung von Schwangeren und ihren Babys in Gladbeck. „Wer dies wider besseren Wissens behauptet, betreibt Panikmache und Verunsicherung in Bevölkerung. Das nenne ich verantwortungslos.“ nimmt die Vorsitzende der FDP Stellung. Im Umkreis von weniger als 10 km sind die Geburtshilfekliniken im Sankt-Marien-Krankenhaus in Gelsenkirchen-Buer und im Marienhospital in Bottrop zu erreichen. Auch das Sankt-Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten ist nicht weit. Ohnehin bevorzugen Schwangere, die eine komplizierte oder Mehrlingsgeburt erwarten, Kliniken, die anders als das Gladbecker Krankenhaus, über eine eigene Kinderklinik verfügen. Für Mutter und Kind ist es medizinisch immer sicherer, in einem Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik zu entbinden.
Auch um die 11 Hebammen muss man sich nach Auffassung der FDP wenig Sorgen machen. Die 500 Geburten, die bislang pro Jahr in Gladbeck stattfinden, fallen ja nicht aus, sondern finden an anderen Standorten statt. Auch dort werden erfahrene Hebammen benötigt.

„Das Sankt-Barbara-Krankenhaus ist ein wichtiger Standortfaktor in unserer Stadt. Wir dürfen unser einziges Krankenhaus nicht gefährden, in dem wir auf Gedeih und Verderb eine Abteilung halten wollen, die rote Zahlen schreibt.“ beurteilt FDP-Ratsmitglied Michael Tack die geplante Schließung. Dies hat er auch im Haupt- und Finanzausschuss so dargelegt. Für die Freien Demokraten in Gladbeck sind die Planungen des Krankenhausträgers KKEL nachvollziehbar und vernünftig und werden aktuell durch eine geplante enge Zusammenarbeit mit dem Marienhospital in Bottrop sinnvoll ergänzt. „Im Übrigen ist es auch nicht der Politikansatz der Freien Demokraten, souveräne Entscheidungen eines Unternehmens zu beeinflussen oder gar rückgängig machen zu wollen. Die KKEL kann ihre Situation selbst am besten beurteilen und ihre Planungen danach ausrichten“ so Michael Tack.
Christine Dohmann findet zudem, dass das Thema viel zu emotional diskutiert wird. „Die Gladbecker sterben doch deswegen nicht aus. Gladbecker sein ist keine Sache der Geburtsurkunde, es ist eine Sache des Herzens.“

Lindner: Große Koalition steckt in einer Sackgasse

Christian Lindner
Sie kamen, sie sahen – und nichts. Die Spitzen der Großen Koalition trafen sich am Wochenende zum ergebnislosen Gipfel. FDP-Chef Christian Lindner fasst zusammen: „Außer Spargel nichts gewesen.“ Eigentlich sollten heikle Themen wie der Mindestlohn oder die Bund-Länder-Finanzen endlich geklärt werden. Für den Freidemokraten ist unübersehbar, dass die schwarz-rote Regierung politisch in einer Sackgasse stecke, „die mindestens einer der Partner nicht mehr ohne Gesichtsverlust verlassen kann“.

Ansiedlung der MetroGroup in Marl ist auch für Gladbeck positiv

Hoch erfreut sind die Freien Demokraten in Gladbeck, dass es gelungen ist mit der MetroGroup einen Investor nach Marl zu holen, der viele Arbeitsplätze mitbringt. Die Fläche am Chemiepark Marl, unmittelbar an der A 52 gelegen, konnte dem Investor fertig erschlossen angeboten werden, nur so war ein erfolgreiche Vermarktung möglich. Von Gladbeck aus ist der Standort in wenigen Minuten zu erreichen, so dass sicher auch viele Gladbecker dort einen der geplanten 1000 Arbeitsplätze erhalten werden. „Neue Arbeitsplätze sind das Wichtigste in unserer Region, jeder Arbeitslose weniger ist ein persönlicher Gewinn und eine Entlastung der sozialen Sicherungssysteme“ findet FDP-Ratsherr Michael Tack.
Ein Logistik-Standort an der A 52 in Marl erfordert nach Ansicht der Freien Demokraten in Gladbeck aber auch den zügigen Ausbau der A 52. „Logistik ist auf ein gut ausgebautes Straßennetz angewiesen, der Dauerstau auf den B 224 ist ein großes Hemmnis. Der Autobahnausbau sollte daher forciert werden“ fordert die FDP-Vorsitzende Christine Dohmann.

Auch mit Blick auf die zukünftigen Projekte in der Region, wie z. B. newPark in Datteln und Waltrop, betonen die Freien Demokraten, wie wichtig es sei, Gewerbeflächen zu erschließen und potentiellen Investoren anzubieten, die die dringend benötigten industriellen Arbeitsplätze mitbringen. „Die Entwicklung des newParks wir weiterhin ein Schwerpunkt der Arbeit der FDP-Kreistagsfraktion sein, auch gegen den Widerstand von Grünen und Teilen der SPD, die glauben, auf diese Arbeitsplätze verzichten zu können“ verspricht die Fraktionsvorsitzende Christine Dohmann.

Asylbewerber ohne Pass

Zugriff auf Handydaten nur als Ultima Ratio

Wenn Flüchtlinge keinen Pass besitzen, sollen die Behörden künftig die Handys auswerten können, um die Identität zu klären. FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki hält das aus rechtsstaatlicher Sicht für grundsätzlich tolerabel, "wenn andere Ermittlungsmöglichkeiten ...

Graf Lambsdorff: Griechenland muss sich entscheiden

A. G. Lambsdorff
Grexit oder doch kein Grexit – das ist hier die Frage. Bei „Anne Will“ wurde das Thema kontrovers diskutiert. Für Alexander Graf Lambsdorff liegt diese Entscheidung bei der griechischen Regierung. Die Tatsache, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone heute weniger Schrecken verbreite, sei eine Chance, betonte der Vizepräsident des Europäischen Parlaments. „Wir haben eine Union, die so unterschiedlich ist, da müssen wir auch mal etwas wagen.“


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