- FDP Stadtverband Gladbeck

A 52

A 52 Ausbau bleibt Thema bei der Kommunalwahl

Die Antwort des Landesverkehrsministers auf die Kleine Anfrage der FDP Landtagsfraktion mit verschiedenen Fragen zur A 52 liegt nun vor. Gefragt wurde u.a. nach der fachlichen Begründung, mit der der Ausbauabschnitt zwischen dem angekündigten Autobahnkreuz Wittringen und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer nicht für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet wurde.
Die Landesregierung bestätigt darin, der Bund habe inzwischen angekündigt, genau diese Maßnahme doch bewerten zu wollen. Das genaue Ergebnis der Bewertung bleibt selbstverständlich abzuwarten. Damit ist jetzt schon der Beschluss des Rates, den Ratsbürgerentscheid über den 25. März 2014 hinaus für gültig zu erklären, hinfällig.

Dabei umfassen die Vorschläge des Landes NRW zum Bundesverkehrswegeplan für Verkehrsprojekte ein Gesamtvolumen von rund 20 Milliarden €.
Höchst verwunderlich ist jedoch, dass bereits im vergangenen Jahr Bundesmittel in Höhe von 42 Millionen € von der Landesregierung nicht abgerufen wurden, obwohl das Geld zur Verfügung stand. Dabei wäre es für zehntausende von Pendlern wichtig, endlich staufrei ihren Arbeitsplatz in der gesamten Ruhrregion erreichen zu können.

„Wer im Stau steht kann sich nicht um seine Familie kümmern, keine wirtschaftliche Leistung erbringen und sich nicht entspannen oder Vergnügen.“ meint hierzu der FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Tack.
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Laut Landesregierung sei das Verkehrsaufkommen für alle Fahrzeuge zwischen 2000 und 2010 um insgesamt 17,5 % gestiegen. Die Unfallzahlen auf der A 52 im Bereich Essen/ Gladbeck seit dem Jahr 2000 sind tendenziell rückläufig, was nicht weiter verwundert, denn bei Stillstand ereignen sich normalerweise weniger Unfälle. Weiter bestätigt die Landesregierung, dass bei der Verkehrsuntersuchung, beauftragt durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW Regionalniederlassung Ruhr, mit einem Verkehrsaufkommen von 65.400 Kfz/ 24 h auf dem Autobahnkreuz Essen/ Gladbeck bis Anschlussstelle Gladbeck im Jahre 2025 zu rechnen ist.

Bei der anstehenden Bewertung des Teilstücks zwischen dem Autobahnkreuz Wittringen und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer ist anzunehmen, dass der Bund eine ganz normale standardmäßige Autobahn vorschlägt. Diese Lösung war und ist für Gladbeck nicht hinnehmbar und deshalb fordert die FDP Gladbeck nach wie vor den Autobahnausbau als Tunnel.

Es ist erschütternd in der Presse lesen zu müssen, dass sich die CDU zwar für den Ausbau der A 52 einsetzt, ohne den Tunnel auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Wir fordern die CDU unmissverständlich auf, sich ganz eindeutig für die Tunnel- Lösung auszusprechen.
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